Rugby × Gin: Die Mannschaft im Glas

Churchill kannte den Geruch von Rasen und Regen. Wir auch. Rugby ist kein Sport für Oberflächen – es ist ein Charaktertest. Genau deshalb gehört Gin seit jeher zur klassischen Clubhaus-Kultur: ein klarer Schluck Haltung, bevor die Geschichten beginnen.

Wir sehen Gin wie eine Rugbymannschaft: Fünfzehn Positionen, ein Plan, null Ausreden. Die Stürmer entscheiden über Sieg oder Niederlage, die Hintermannschaft nur wie hoch. Das gilt auf dem Platz – und im Glas.

Die Aufstellung (Seeräuber 1–15)

Tight Five – das Rückgrat (1–5)

  • #1/#3 Pfeiler – Wacholder: Die Wucht. Ohne Juniper kein Scrum, ohne Juniper kein Gin. Er trägt, er bindet, er definiert.
  • #2 Hakler – Angelikawurzel: Griff und Halt. Sie verknüpft Aromen, hält die Formation zusammen.
  • #4/#5 Zweite Reihe – Iriswurzel & Koriandersamen: Länge und Lift. Orris gibt Textur und Stand, Koriander bringt die Zitrus-Brücke nach vorn.

Hintermannschaft – die Jäger (6–8)

  • #6/#7 Flanker – Pfeffer & Kassia/Zimt: Druck am Breakdown. Würze, die Tempo erzwingt.
  • #8 Number Eight – unsere Weinbrand-Grundlage: der Ballträger aus dem Gedränge. Rund, kraftvoll, geschmeidig – das Fundament, auf dem der Angriff startet.

Halbspieler – Takt & Timing (9–10)

  • #9 Scrum-Half – Zesten von Zitrone/Limette: schnelle, präzise Pässe. Frische, die das Spiel antreibt.
  • #10 Fly-Half – Destillateur-Hand & Schnitt: Balance, Linie, Entscheidung. Hier wird aus guten Zutaten ein Plan.

Centers – Durchbruch (12–13)

  • Kräuter wie Rosmarin/Thymian: Tragende Mitte, die Lücken findet – aromatisch, aber nicht laut.

Flügel- & Fullback – Finish & Rückhalt (11–14, 15)

  • Blüten & feine Zitrusöle (z. B. Bitterorange, Holunder): die Geschwindigkeit außen, das saubere Finish.
  • #15 Fullback – das Tonic/Wasser: Letzte Instanz. Sichert, sortiert, setzt das Feld ins richtige Licht.

Fazit: Erste Reihe gewinnt das Spiel – bei uns: Wacholder + Weinbrand-Basis. Die Backs zeigen, wie hoch: Zitrus, Kräuter, Blüten, präzise dosiert.

Rituale statt Ausreden – der Clubhaus-Serve

„Sturm & Kompass“ G&T

  1. Highball kalt.
  2. 5 cl Seeräuber Gin (Weinbrand-Grundlage).
  3. 150 ml Dry Tonic langsam an der Glaswand hochziehen.
  4. Rosmarinzweig kurz anwärmen, Zeste von Zitrone über dem Glas ausdrücken.
  5. Einmal rühren. Kein Sirup. Kein Zirkus. Kick-off.

„First XV“ – Sipping Pur

  • 3 cl Seeräuber Gin bei 14–16 °C ins Nosing-Glas.
  • Zwei Atemzüge, dann ein kleiner Schluck. Tight Five zuerst, Wings später.

(Immer: Kultur statt Exzess. Wer fährt, trinkt Wasser. Punkt.)

Warum das zu uns passt

Rugby ist ehrlich. Gin ist ehrlich. Beides funktioniert nur mit Grundlage: Arbeit, Disziplin, Team. Genau deshalb legen wir beim Seeräuber Wert auf die Weinbrand-Basis – sie gibt Tiefe, Griff und Länge. Der Rest sind clevere Läufe: Zitrus für Tempo, Kräuter für Struktur, Blüten fürs Finish.

Wir feiern den Sturm im Kopf – die Ideen, die treiben – und den Kompass im Herzen – die Werte, die halten. Churchill rauchte Zigarre, wir stopfen Pfeife; er liebte klare Sätze, wir lieben klare Gläser. Im Kopf rebellisch, im Herzen gesellig. Und wenn der Schlusspfiff kommt, zählt nicht, wer am lautesten war, sondern wer Haltung hatte.

Rugby und Gin warum auch Bubeck auch den Sport unterstütz
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