Rezepte und Wissenswertes

Ahoi und herzlich willkommen an Bord des Seeräuber-Blogs!

Hier werdet ihr von unserer Crew auf eine spannende Reise mitgenommen, bei der wir euch nicht nur mit wissenswerten Informationen zu Gin, Rum, Brandy und Weinschorle versorgen werden, sondern auch in die Welt der Seeräuber eintauchen werden.

Lasst euch von der Vielfalt unserer Themen überraschen, denn wir möchten euch nicht nur tolle Cocktailrezepte vorstellen, sondern auch die Geschichten und Hintergründe rund um die Herstellung und Varianten der Getränke erzählen.

Doch das ist längst nicht alles, denn wir werden auch berühmte und weniger bekannte Seeräuber vorstellen und ihre Beweggründe für ihre Taten ergründen. Dabei werdet ihr feststellen, dass die Wahrheit oft irgendwo in der Mitte liegt und es nicht nur Schwarz oder Weiß gibt.

Auch die Philosophie und die Bedeutung von Sprichwörtern und Floskeln sollen nicht zu kurz kommen. Wir werden vergessenes Wissen und interessante Fragen zum Zusammenleben aufgreifen und für euch aufschreiben.

Ihr werdet feststellen, dass es bei uns nicht langweilig wird und ihr mit den Buttons die verschiedenen Themengebiete bequem sortieren könnt.

Also schnappt euch ein Glas eures Lieblingsgetränks und lasst euch von uns auf eine aufregende Reise entführen. Wir hoffen, dass ihr genauso viel Spaß beim Lesen habt, wie wir beim Schreiben!

Eure Seeräuberin und Seeräuber - Gina und Kai

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Die Bank vor unserem Haus

Die Bank vor unserem Haus

Die Rückkehr der Bank vor dem Haus: Wie sie die Nachbarschaft wiederbelebt

Stell dir vor, du sitzt auf einer Bank vor deinem Haus. Eine einfache, aber symbolträchtige Bank, die eine Ära des Miteinanders verkörpert. Eine Zeit, in der Menschen noch Zeit füreinander hatten, in der der Austausch von Mensch zu Mensch im Mittelpunkt stand, nicht zwischen Computern oder Algorithmen. Die Bank vor dem Haus war mehr als nur ein Ort zum Ausruhen – sie war ein Treffpunkt, an dem Geschichten geteilt und Neuigkeiten ausgetauscht wurden.

Von Omas und alten Frauen: Die Bedeutung der Bank als sozialer Treffpunkt

Vielleicht erinnerst du dich an das Bild von Oma und Opa, die den ganzen Tag auf der Bank vor ihrem Haus saßen und das Geschehen in der Nachbarschaft beobachteten. Doch es waren nicht nur sie, die dort saßen. Auch die alten Frauen, die aus dem Fenster schauten, kannten alle Geschehnisse und Details. In solch einer Gemeinschaft war die Kriminalität überraschend gering. Warum? Weil Menschen füreinander da waren, sich kümmerten und wachsam waren.

Die Bank vor dem Haus war ein Ort, an dem man sich nach einem langen Arbeitstag einfach nur entspannen konnte. Aber sie war auch ein Ort des Austauschs, an dem man sich mit dem Nachbarn auf dem Heimweg kurz unterhielt, um Neuigkeiten zu teilen. Ja, es gab vielleicht auch Tratsch und Gerüchte, aber zuerst sprach man über die wichtigen Dinge des Tages, über lokale und gesellschaftliche Angelegenheiten. Oder man genoss einfach die Stille zu zweit, bei einem Glas Wein oder Bier, und ließ den Tag in Gedanken Revue passieren.

Jenseits der virtuellen Welt: Warum echte Gespräche vor dem Haus so wichtig sind

Doch haben wir heute noch diese Zeit? Haben wir noch die Ruhe, im Hier und Jetzt zu sein? In einer Welt, die von digitalen Reizen beherrscht wird, sind wir ständig auf der Suche nach dem Neuesten, dem Spektakulärsten. Doch wie geht es eigentlich unserem Nachbarn? Was beschäftigt ihn? In einer von sozialen Netzwerken vernetzten Welt fühlen wir uns oft einsam. Wir finden es interessanter zu wissen, was die Royals tun, als uns um unseren Nachbarn zu kümmern. Wir übersehen sogar, wenn jemand in unserer unmittelbaren Umgebung seit Wochen tot in seiner Wohnung liegt.

Die Bank vor dem Haus symbolisiert noch viel mehr. Es ist ein Ort, an dem wir Menschen in unsere vier Wände lassen, eine Intimität, die wir nur wenigen gewähren. Doch vor dem Haus, vor der Fassade, können wir andere teilhaben lassen. Hier können wir andere beobachten, abschätzen, bevor wir sie tiefer in unser Leben lassen. Doch was passiert, wenn dieser Ort der Begegnung verschwindet? Wie können wir herausfinden, ob jemand es wert ist, einen tieferen Einblick in unser Leben zu bekommen?

Was wir getan haben in unserer Nachbarschaft

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, wie sehr es unsere Umgebung belebt hat, als wir den ersten Schritt gewagt haben. Als wir 2012 in das Haus meiner Großeltern zogen, kannte man den Enkel Kai, aber nicht den Nachbarn Kai oder Gina und ihre Kinder. Um das zu ändern, beschlossen wir, jedes Jahr am 1. Januar um 11 Uhr einen Neujahrsempfang für alle Nachbarn zu veranstalten. Kurz vor Weihnachten gehen wir abends mit unseren Kindern spazieren und verteilten Einladungen an alle Nachbarn in der Straße und sogar darüber hinaus. Wir verbinden die Einladungen mit einem kleinen Weihnachtsgruß. Der Empfang ist offen und zeitlich flexibel. Wir bereiteten Glühwein vor und stehen auf unserem Hof vor dem Haus. Jeder kann eine Tasse mitbringen, und wir wünschen uns ein frohes neues Jahr. Bereits im ersten Jahr waren wir überwältigt von der Resonanz. Wir standen manchmal bis 15 Uhr in der eisigen Kälte und unterhielten uns mit Nachbarn, die wir noch nie getroffen hatten. Im Laufe der Jahre wurde dieses Treffen zu einer Institution. Als wir einmal vergaßen, die Einladungen vor Weihnachten zu verteilen und es erst danach taten, wurden die Nachbarn schon nervös, ob der Empfang dieses Jahr überhaupt stattfinden würde.

Daraus entstand der Gedanke: Warum sollten solche Treffen nicht auch spontan im Laufe des Jahres stattfinden? Doch wie kann das passieren, wenn man uns nicht sieht? Wir kehren nach Hause zurück und verschwinden hinter unserer Tür. Natürlich sind wir draußen, aber hinter dem Haus. Wie soll jemand spontan vorbeikommen, ohne die Intimsphäre zu stören? Aber stell dir vor, du würdest entspannt vor dem Haus sitzen. Dann könnte der ein oder andere doch kurz anhalten und sich mit dir unterhalten, oder? Du würdest ihn einladen, dich anzusprechen, einfach durch deine Präsenz vor dem Haus.

Die Bank vor dem Haus als Tor zur Gemeinschaft: Erfahrungen und Ideen

Natürlich musst du nicht mit jedem deiner Nachbarn beste Freunde sein. Du musst nicht jeden Abend mit allen Nachbarn Brüderschaft trinken. Aber verschließt du dich nicht der realen Welt, wenn du die Tür für alle schließt und dich versteckst? Anstatt dich zu verstecken und Zuflucht in der anonymen digitalen Welt zu suchen, könntest du einfach nach draußen gehen. Hier kannst du echte Menschen treffen, dich mit ihnen unterhalten und dich wieder lebendig fühlen. Vielleicht entsteht sogar eine tiefere Verbindung, du lernst jemanden auf eine ganz andere Art und Weise kennen. Vielleicht triffst du auch auf Meinungen, die du nicht erwartet hast, und du musst selbst darüber nachdenken.

Wir sehen das Verschwinden der Bank als Zeichen der Vereinsamung, obwohl wir tausend Freunde auf Facebook oder Instagram haben. Es gibt keine Reden und Gegenreden mehr, und somit findet auch kein respektvoller Meinungsaustausch mehr statt. Dies führt zu einer Radikalisierung, da verschiedene Gruppen ihre Meinungen nicht mehr respektvoll diskutiert sehen. Eine lebhafte Diskussion über Sachthemen kann nicht einfach über einen Chat stattfinden. Nuancen in der Stimme sind wichtig, um eigene Argumente wohlwollend zu präsentieren. Ein freundlicher Ausdruck im schwäbischen Dialekt, wie "du Graßdackel", kann schnell zu einer Beleidigung werden, wenn die Stimmlage nicht stimmt. Der andere fühlt sich beleidigt, obwohl es der Sprecher nicht so gemeint hat.

Unsere zwischenmenschliche Kommunikation geht verloren, und die Vereinsamung in einer Welt voller digitaler Freunde schreitet voran.

Mein Appell

Deshalb appellieren wir an euch: Stellt eine Bank vor euer Haus und setzt euch abends einfach mal hin. Lasst den Tag ruhen und genießt die Stille. Es muss nicht jeden Abend jemand vorbeikommen und sich mit euch unterhalten. Aber wenn jemand vorbeikommt, grüßt freundlich. Bestimmt bleibt auch der ein oder andere stehen, und ihr könnt ein paar Worte wechseln. Es muss nicht tiefgründig sein, aber ihr werdet sehen, wie gut es der Seele tut, sich mit echten Menschen zu unterhalten. Vielleicht entwickelt sich etwas, und derjenige bleibt ein wenig stehen oder setzt sich sogar kurz dazu. Ihr könnt jemanden ganz anders kennenlernen, und vielleicht werdet ihr auch mit Meinungen konfrontiert, die ihr nicht erwartet habt. Lasst uns die Bank vor dem Haus zu einem Symbol der Zusammengehörigkeit machen und die Verbindung zwischen Nachbarn wiederherstellen.

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Wer hat den Gin Tonic erfunden?

Wer hat den Gin Tonic erfunden?

Gin Tonic zählt bis heute zu den beliebtesten Getränken, die über den Tresen gehen. Das aromatische Getränk aus Gin und Tonic Water wird meist im Mischverhältnis 1:3 angeboten und ist keineswegs eine neue Erfindung. Bereits im 19. Jahrhundert wurde der Long Drink zunächst im fernen Osten ein Verkaufsschlager. Doch woher stammt Gin Tonic und wer hat ihn erfunden?

Auf Spurensuche – die Ursprünge von Gin und Tonic Water

Um zu verstehen, was es mit dem Long Drink auf sich hat, müssen wir uns in den südlichen Teil der Erde begeben. Zur damaligen Zeit gehörte Indien zum britischen Weltimperium und eine Vielzahl von Soldaten sowie Teile der britischen Mittel- und Oberschicht lebten im südasiatischen Reich.

In den dortigen Clubs und Bars waren alkoholische Drinks begehrt und Gin, ursprünglich aus den Niederlanden stammend, war bereits seit vielen Jahrzehnten beliebt. Die Geschichte des Gins geht auf Franz de le Boe (Franciscus Sylvius) zurück, der als deutscher Arzt in den Niederlanden tätig war. Auf der Suche nach einem neuen Medikament gegen Nierenleiden experimentierte er mit Schnaps aus Wacholder. Der Pflanze wurden bereits damals verschiedene positive gesundheitliche Wirkungen und den Patienten eine gute Verträglichkeit nach dem Genuss zugeschrieben. Aus diesem Grund wurde der Schnaps über militärische Beziehungen der Niederlande zu Großbritannien schließlich auch dort verkauft. So sagt es die Legende, wer oder wie der Gin erfunden wurde.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Gin zum Verkaufsschlager. Dies führte gar bis zu Beschränkungen der Produktion aufgrund des exzessiven Konsums der Briten. Gin wurde fortan ein fester Bestandteil der britischen Trinkkultur und hielt über Großbritanniens Ränkespiele im Kolonialismus wiederum auch in Indien Einzug.

Wo kam das Tonic her

Auch Tonic Water entstand zunächst in einem medizinischen Zusammenhang. Das heutige Erfrischungsgetränk enthielt früher größere Mengen Chinin, welche aus südamerikanischen Chinarindenbäume gewonnen werden. Chinarinde wurde über Handelswege von Peru aus im Zusammenhang mit Krankheiten nach Erzählungen indigener Völker eine fiebersenkende Wirkung zugeschrieben. Deshalb extrahierten die beiden Apotheker Pierre Joseph Pelletier und Joseph Bienaimé Caventou 1820 vermutlich als erste den Wirkstoff aus der Chinarinde extrahierten.

Chinin entwickelte sich schnell zum einzigen Mittel, welches zur damaligen Zeit im Kampf gegen die Malaria eingesetzt werden konnte. In Indien stationierte britische Soldaten mischten es regelmäßig Vorbeugung gegen die Malaria mit Brandy, Rum oder Sherry, um die im Chinin enthaltenen Bitterstoffe geschmackvoller zu gestalten.

Zur Verbesserung des Geschmacks entwickelte schließlich der Engländer Eramus Bond 1858 als erstes ein Getränk aus Chinin, Sodawasser und Zucker. Er hat dies unter dem Namen Tonic Water patentieren lassen. Schweppes zog 1870 schließlich mit einer veränderten Rezeptur nach und Tonic Water entwickelte sich zum Verkaufsschlager südlich des Äquators.

Ein Getränk der Briten in Indien

Doch was hat es mit dem heutigen Gin Tonic auf sich? Die erste tatsächlich dokumentierte wörtliche Quelle von Gin Tonic ist zweifelsfrei ein Sportmagazin namens Oriental Sporting Magazine aus dem Jahr 1868. Es dokumentiert Rufe englischer Sportsmänner nach Abschluss eines Pferdewettrennens nach dem alkoholischen Getränk.

Auch in späteren Quellen taucht Gin Tonic immer wieder in Erwähnungen im Zusammenhang mit Trinkgesellschaften auf. Eine häufig verbreitete Version der Herkunft lautet, dass Gin Tonic eine Erfindung des Militärs war. Sicher belegt ist, dass Soldaten zweifellos Chinin und später Tonic Water mit verschiedenen alkoholischen Getränken wie Rum oder Brandy mischten. Nach verbreiteter Ansicht wurde daraus mit der Zeit der Gin Tonic.

In einem neueren Buch von Kim Walker wird diese Version wiederum angezweifelt. Andere alkoholische Getränke bei den Soldaten zunächst beliebter gewesen seien als der Gin. Der Longdrink findet auch später im militärischen Kontext erwähnung. Jedoch ist Gin Tonic nach dieser Ansicht eher ein zufälliges Produkt der englischen Alkoholkultur in Indien und wurde dort im Zusammenhang mit Sport- und Genussgetränken entwickelt.

Wie ging es mit dem Gin Tonic weiter?

Welche Person die erste war, die Gin mit Tonic Water mischte und somit das Getränk erfand, ist insofern nicht zweifelsfrei belegt. Das Gin Tonic im Zusammenhang mit sportlichen Events getrunken wurde ist sicher kein Zufall.

Im 19. Jahrhundert wurden Bitters in vielfältiger Form alkoholischen Getränken beigemischt und es entstand eine Vielzahl verschiedener Cocktails und Longdrinks. Diese wurden von gehobenen Gesellschaften in entsprechenden Clubs und Gesellschaften gern getrunken. Höchstwahrscheinlich geht daher auch der Gin Tonic auf die Mischversuche in Indien stationierter Briten zurück.

In den höheren Kreisen des britischen Empires war der Genuss von Alkohol sozial erwünscht und ein nahezu täglicher Begleiter. Auch Gin zählte zu den beliebten Getränken und wurde bereits vor Erfindung des Gin Tonics mit Sodawasser, Zucker und anderen Gewürznoten genossen. Longdrinks mit bitterer Note waren schon zur damaligen Zeit sehr beliebt.

Fazit:

Gin Tonic, ob nun von Soldaten oder Barkeepern erfunden, ist zweifelsohne eine Erfindung britisch-indischer Trinkkultur. Zwar kann das Getränk keiner spezifischen Einzelperson zweifelsfrei zugeordnet werden. Eines steht jedoch fest: Der Geschmack des Getränks erfreut bis heute zu Recht die Herzen von Genießern auf der ganzen Welt.

Mit dem Seeräuber Gin kann man toll auf Spurensuche der Wahrheit gehen und vielleicht eine ganz andere Legende finden.

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Wie mischt man einen Gin Tonic

Wie mischt man einen Gin Tonic

Ist Gin mischen die hohe Kunst eines Barkeepers oder kann es jeder erlernen. Grundsätzlich besteht ein Gintonic aus Tonic Water, Dry Gin und Eiswürfeln. Die Zubereitungszeit liegt bei etwa 3 Minuten. Für die Vorbereitungen braucht man gerade einmal 2 Minuten. Ein Glas Gin Tonic bringt etwa 110 kcal mit sich. Vorreiter auf dem Gebiet des Ginverzehrs sind im Übrigen die Engländer. Aber auch in anderen Ländern ist der Gin Tonic mittlerweile zu Kultgetränk avanciert.

Die Mischverhältnisse

Je nach Geschmack kann man Gin mischen, es bieten sich unterschiedliche Mischverhältnisse an. Ein Mischverhältnis wäre, den Gintonic im Verhältnis 1:1 herzustellen. Dabei werden sowohl der Gin als auch das Tonic Water in gleichen Mengenanteilen miteinander vermischt. Das typische Aroma des Gin kann dadurch sehr gut hervortreten. Es handelt sich hierbei um eine vergleichsweise starke Mischung. Andere Zubereitungsmöglichkeiten sind die Mischung in den Verhältnissen 1:2, 1:3 oder 1:4. Hierdurch erreicht man ein harmonischeres Mischungsverhältnis. Man schmeckt den Alkohol noch hervor, er ist aber nicht zu prägnant. Die Mischung ist dabei sehr erfrischend. Zuletzt kann man den Gin Tonic noch im Verhältnis 1:5 mixen. Hierbei lässt sich der Gin aber nur noch schwer herausschmecken. Die typischen Aromen des Wacholders gehen dabei größtenteils verloren.

Die Garnitur

Ein wichtiger Bestandteil eines Gins ist heutzutage die Garnitur. Hier hat man unterschiedliche Möglichkeiten beim mischen den Gin aufzuwerten. Klassiker sind die Limette, die Gurkenscheibe oder auch ein Stück Rosmarin. Mit der Garnitur kann man zum einen die Optik und zum anderen das Aroma hervorheben. Wenn man Limette hinzu gibt, harmoniert dies besonders gut mit dem Wachholder, da hier ähnliche Duftstoffe vorliegen. Sogenannte Botanicals wie Rosmarin oder Grapefruit unterstreichen generell das Aroma oder fungieren als Bindeglied.

Das richtige Glas

Natürlich sollte der Longdrink auch optisch ein Hingucker sein. Ein Klassiker ist das Highball-Glas. Es bringt ein Fassungsvermögen von etwa 40 ml mit. Highball-Gläser haben dabei nicht nur die perfekte Größe, sondern auch eine besonders ansprechende Optik und Haptik. Alternativ kann man auch das Coppa-Glas verwenden. Das Glas hat die Form eines Kelches. Es fasst etwas weniger Flüssigkeit als das Highball-Glas, ist aber immernoch ausreichend groß.

Der Gin

Entscheidend für einen guten Gin Tonic ist natürlich die Auswahl des richtigen Gins.
Ein klassischer Gin überzeugt mit einer kräftigen Wachholdernote. Die Sorten The Botanist, Juniper Jack oder Boar Dry Gin zeichnen sich durch ein prägnantes Wachholderaroma aus. Unser Seeräuber Gin dagegen ist eher ein fruchtiger Gin, der sich aber optimal zum mischen von verschiedenen Longdrinks eignet. Daneben findet man auf dem Markt aber auch unzählige weitere Ginsorten. Das Besondere am Gin ist, dass er zwar letztlich als Mischgetränk getrunken wird, er dabei aber immer sein Aroma behält. Die unterschiedlichen Ginsorten sind dabei sehr vielfältig und individuell und bringen immer wieder neue Geschmacksnuancen zum Vorschein. Es gibt Sorten, die Aromen aus mehr als 50 Pflanzenarten enthalten. Dabei ist die Herstellung des Gins gesetzlich genau reglementiert. Er darf nur aus natürlichem Alkohol und natürlichen Aromen destilliert werden. Die EU gib zudem vor, dass der Wachholdergeschmack im Vordergrund stehen und der Alkoholgehalt bei mindestens 37,5 % liegen muss. Die unterschiedlichen Ginsorten werden kategorisiert in den London Dry Gin, den Dry Gin, den Plymouth Gin, den Old Tom Gin, den New Western Gin, den Reserve Gin und den Genever.

Das Tonic Water

Die zweite wichtige Zutat ist das Tonic Water. Dieses kann man fertig kaufen oder auch selbst herstellen. Hierzu benötigt man 750 ml Wasser, 750g Kristallzucker und 20 g Chinarinde. Das Pulver der Chinarinde muss zusammen mit dem Wasser auf mittlerer Hitze aufgekocht werden. Anschließend sollte es noch für etwa 5 Minuten köcheln. Nachdem es abgekühlt ist, wird es durch ein Sieb gefiltert und anschließend noch einmal durch einen Kaffeefilter. Das Ziel ist, dass möglichst viel Flüssigkeit entzogen wird. Das Filtrat muss nun wieder auf eine Menge von 750 ml aufgegossen werden. Am Ende kommt der Zucker hinzu. Fertiges Tonic Water wird ebenfalls aus Chinin, Wasser und Kohlensäure hergestellt. Hinzu kommen noch Zucker oder Fruchtaromen. Tonic Water hat grundsätzlich einen bitteren Geschmack.

Botanicals

Hierbei handelt es sich grundsätzlich um Pflanzenextrakte, die sowohl aus Kräutern oder Blättern als auch aus Wurzeln, Rinden, Früchten, Beeren, Samen oder Hülsenfrüchten hergestellt werden können. Sie können als Topics in den Gin gegeben werden. Darüber hinaus enthält der Gin selbst aber auch einen eigenen Anteil an Botanicals. Allen voran der Wachholder. Er verleiht dem Gin sein typisches Aroma. Weitere Klassiker sind der Koriander, die Angelikawurzel, der Ingwer, der Fenchel sowie auch Zimt, Citrusfrüchte, Süßholz, Kümmel, Kardamom oder Muskat.

Rezept

Der perfekte Gintonic besteht aus einer Mischung aus 5 cl Gin - natürlich vom Seeräuber -, 12,5 Club Tonic Water, 4-5 Eiswürfeln und einer Garnitur nach Wahl. Dabei gibt man im ersten Schritt die Eiswürfel in das Glas. Anschließend fügt man den Gin hinzu. Es folgen nun die Botanicals oder auch Gurken- oder Limettenscheiben. Zum Schluss wird das Ganze mit dem Tonic Water aufgefüllt. Der Gin ist nun servierfertig.

Fazit:

Am Ende muss man feststellen, dass es nicht DAS perfekte Gin Tonic Rezept gibt. Aus mehr als 1000 verschiedenen Sorten muss jeder den für sich perfekten Gin herausfinden. Auch das Mischungsverhältnis ist am Ende Geschmackssache, ebenso wie die Auswahl der passenden Botanicals. Zwar gibt es einige Klassiker des Gin Tonics wie oben beschrieben. Die Herstellung des Longdrinks bietet aber auch einen großen Spielraum für Experimente.

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Welches Glas für einen Gin Tonic

Welches Glas für einen Gin Tonic

Selbstverständlich kann jedes beliebige Glas zum Trinken eines Gin Tonics benutzt werden. Aber wer auf Geschmack im eigentlichen Sinne Wert legt, kommt nicht umhin, das richtige Glas zu verwenden.

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WinterGin Spritz

WinterGin Spritz

Der WinterGin ist die Spezialität des Seeräubers. Ein Gin, der wohlige Wärme ins Glas bringt. Er ist anders und ebenso lecker: Der ideale Drink an kühleren Tagen. Seeräuber WinterGIN und Ginger Ale, serviert mit Eis, Ingwer und frischem Orangenschnitz. Dieser wohlschmeckende Aperitif verbindet Bitterkeit & Süße mit einem Hauch von Kaffee & Orange. Ein Gin, der die Wärme eines  Kaminfeuers in sich hat. So ist der WinterGin einzigartig in seinem Geschmack. Nach einem Abenteuer im Winter lässt sich so manch eine Geschichte unter Freunden bei diesem Gin erzählen. Lass dich verführen von diesem legendären Drink.

Best serve

  • 5cl Seeräuber WinterGIN
  • 1 Orangenschnitz
  • 1 Scheibe frischer Ingwer
  •  Ginger Ale
  • große Eiswürfel

Eiswürfel in ein Glas geben. Alle Zutaten (außer dem Ginger Ale) einfüllen. Orangenschnitz hineingeben. Mit gekühltem Ginger Ale auffüllen und vorsichtig umrühren, um die Aromen zu integrieren.

TIPP: Mit 1-2 Spritzern Angostura Bitter verfeinern.

Hier den Gin shoppen

Cheers!

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🥃 Ginger GIN&A 🥃

🥃 Ginger GIN&A 🥃

Gegensätze ziehen sich an. Hier einmal SCHARF und FRUCHTIG. Unser Vorschlag, der Gin&A.

Ein Drink mit Granatapfel und Ingwer erfordert zuerst einmal Mut. Na ja, nach dem ersten Schluck ist aber klar, das schmeckt nach mehr. Erfrischt der Ingwer durch seine Schärfe, wird dies durch das fruchtige Aroma der Granatäpfel fast vollständig aufgesaugt.

Mit seiner Schärfe soll der Ingwer im Körper so manche Vieren vertreiben. Aus diesem Grund wird dieser gerne in der traditionellen Heilkunde eingesetzt. Es wird gesagt, dass er von Kopfschmerzen, bis zu Herzschmerzen alles vertreiben kann. Man sollte bei Herzschmerzen aber immer auf die Dosis achte,. Ertränken sollte man diese nicht, denn dann kommen wieder die Kopfschmerzen… Denkt immer daran, lasst euch nicht unter kriegen, nimm das Ruder des Lebens selbst in die Hand. Segel setzen und zu neuen Ufern segeln.

Der Granatapfel verfeinert viele Fleischgerichte, Desserts und auch vegetarische Gerichte. Man kennt Sie von vielen orientalischen oder mediteranen Speisen. Aber ach die Kerne des Granatapfels entalten auch viele Vitamine.

Wir haben einmal für einen Sommerdrink diese Beiden zusammengebracht. Die Zutaten unterstreichen die im LembergerGin enthaltenen Botanicals nahezu perfekt.

Wie beim Seeräuber lebt auch dieser Drink von den Gegensätzen. Die Kombination der Gegensätze machen einen Menschen komplett.

Kajüte einheizen und rein ins Glas. Diese Cocktail Variante mit LembergerGIN, Ingwer und Granatapfel schmeckt nach mehr! Fruchtaromen & Ingwerschärfe. Eine geniale Kombination!

Schnell zubereitet, lässt er dich bei jeder Gartenparty als Cocktailexperten da stehen. Probier mal diese ausergewöhliche Kombination aus.

Best serve

  • 4-5cl Seeräuber LembergerGIN
  • 1 EL frische Granatapfelkerne
  • 1-2 Scheiben frischer Ingwer (optional)
  • ca. 200 ml Thomas Henry SpicyGinger
  • 🧊 Eiswürfel
Alle Zutaten mit großen Eiswürfeln in ein Longdrinkglas geben. Mit SpicyGinger auffüllen. Vorsichtig umrühren und mit einem Rosmarinzweig garnieren.
 
Tipp: Die wohltuende Wirkung von Ingwer auf den Körper ist schon längst kein Geheimnis mehr.
 
Cheers!

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❄️ Wann gefriert Gin ❄️

❄️ Wann gefriert Gin ❄️

Fragen zur Temperatur und der optimalen Lagerung sind für jeden Genießer von Gin eine berechtigte Sorge. Besonders nach dem Öffnen der Flasche steht man vor der Qual der Wahl, denn Wärme begünstigt die Oxidationsprozesse innerhalb der Flasche und der Gin reagiert bei einer höheren Temperatur schneller mit Sauerstoff, worunter der fein ausbalancierte Geschmack leidet. Aber wird eine zu kalte Temperatur den Gin nicht einfrieren und seinen Geschmack ebenfalls irreversibel beschädigen? Es braucht zum Glück eine Menge, um Gin in Eis zu verwandeln. Werfen wir einen genaueren Blick auf die Gründe dafür.

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Ist Gin für meine Gesundheit gut?

Ist Gin für meine Gesundheit gut?

Gin ist ein absoluter Klassiker, aber ist auch noch für meine Gesundheit Gin gut? Fast jeder hat ihn bereits probiert, andere sind noch nicht so ganz auf den Geschmack gekommen. Für Gin-Liebhaber ist er kaum noch wegzudenken, aber nicht nur wegen des Alkohols. Denn dass die Inhaltsstoffe im Gin auch einige Vorteile für meine Gesundheit mit sich bringen, die du nicht erwartet hast und wie du Gin am besten lagerst erfährst du hier!

Gin Inhaltsstoffe: Was ist überhaupt drin?

Bei Gin handelt es sich um eine Spirituose mit Wacholdergeschmack. Er ist der Hauptbestandteil vieler Cocktails, wie z. B. des Gin Tonics oder des Martinis. Die Basis bildet dabei immer der Alkohol, der mittels Destillation gewonnen wird und entweder aus Getreide oder Melasse hergestellt wird. Bei Melasse handelt es sich um ein Nebenprodukt aus der Zuckerproduktion, dass gerne für den Zweck der Alkoholgewinnung herangezogen wird. Jeder Gin aus der EU und in der Schweiz muss einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 % Vol. aufweisen. Allerdings enthalten viele Gins mehr Volumenprozent, was wieder durch den gezielten Einsatz von Aromastoffen maskiert und abgerundet wird.

Botanicals

Für den typischen Geschmack werden je nach Hersteller verschiedene Zutaten in den Alkohol eingelegt bzw. der Alkohol wird während der Destillation aromatisiert. Ein weiterer Weg, Gin einen aromatischen Geschmack und Geruch zu verleihen ist der Kontakt mit Alkoholdämpfen, welche dem Endprodukt eine besondere Note verleihen können. Die klassischen Gewürze, welche dem Gin hinzugefügt werden sind Thymian, Koriander und Orangenschale. Der Fachmann betitelt diese Zusatzstoffe als „Botanicals“. Allerdings gibt es hierbei die ausgefallensten Kreationen, bislang gibt es ca. 120 verschiedene Zutaten, die als Aromen im Gin verwendet werden. Hier ein kleiner Überblick über die beliebtesten Gin-Kräuter:

  • Ingwer
  • Muskat
  • Zitrusschalen
  • Paradiesapfel-Kerne
  • Kardamom
  • Angelikawurzel
  • Koriander uvm.

Jeder, der guten Gin wertschätzt sollte sich auch mit der richtigen Lagerung beschäftigen. Für Liebhaber-Herzen gibt es nichts Schlimmeres, als an den halbleeren, lauwarmen Gin von letzter Nacht zu schlürfen, der unter dem Sofa vergessen wurde. Grundsätzlich kann Gin nicht verderben, aufgrund des hohen Alkoholgehaltes. Allerdings kann der Geschmack durch die falsche Lagerung stark in Mitleidenschaft gezogen werden. So wie die meisten Spirituosen sollte Gin vor allem kühl, dunkel und trocken gelagert werden. Die enthaltenen Aromen sind lichtempfindlich und nicht besonders hitzebeständig.

Temperatur

Ein Keller hat sich als hervorragender Lagerort etabliert. Die Raumtemperatur sollte kühl sein, allerdings nicht so kühl wie ein Kühlschrank. Man spricht von einer Temperatur von ungefähr 20 Grad Celsius. Vor allem Anfänger machen oft den Fehler, ihren Gin im Kühlschrank oder vielleicht sogar im Eisfach aufzubewahren. Aus der Sicht eines Gin-Kenners ist das natürlich ein Desaster. Die Aromastoffe des Gins werden nicht umsonst aus einer erlesenen Auswahl aromatischer Kräuter und Gewürze hergestellt, die das typische facettenreiche Geschmackserlebnis garantieren.

Wird der Gin zu kühl aufbewahrt, können viele dieser Kräuter und Gewürze geschmacklich einfach nicht mehr wahrgenommen werden. Natürlich kannst du deinen Gin eisgekühlt genießen. Hierfür solltest du allerdings im Nachhinein erst Eiswürfel hinzugeben, das beeinflusst den Geschmack nicht auf dieselbe negative Weise. Ebenso ist ein zu warmer Ort keine gute Lageroption für deinen Gin. Bekanntlich fördert Wärme den Vorgang der Oxidation. Darunter versteht man im Allgemeinen den Vorgang, bei dem die Moleküle mit Sauerstoff reagieren. Dadurch verliert der Gin im Endeffekt einen Teil seines wertvollen Aromas.

Licht

Der Grund, weshalb empfindliche Substanzen in dunklen Gefäßen gelagert werden, ist der Schutz vor zu viel Lichteinstrahlung. Licht kann in vielen Fällen zwar keinen wesentlichen Einfluss auf den Geschmack oder die Aromastoffe haben, allerdings erzeugt Licht auch Wärme. Wie bereits besprochen verträgt sich Wärme nicht unbedingt gut mit edlem Gin, da sie wiederum den Geschmack beeinflussen kann. Außerdem führt Sonnenlichteinstrahlung dazu, dass der enthaltene Alkohol schneller verdunstet. Falls du ein wahrer Gin-Sammler bist, dann kann Sonnenlicht die Etiketten deiner Gin-Flaschen ausbleichen und sie auch lange Sicht unschön ausschauen lassen.

Flasche richtig lagern

Der Vorgang der Oxidation kann nicht aufgehalten, nur entgegengewirkt werden. Lagerst du deine Gin-Flasche liegend, bietest du eine größere Oberfläche und sorgst somit für schnellere Oxidation. Deshalb solltest du deine Gin-Flaschen immer stehend lagern. Aus einer gewissen Logik ergibt sich zudem, dass die Flasche immer gut verschlossen sein sollte, ansonsten beschleunigst du den Vorgang natürlich stark. Hier findest du mehr über die Gin Lagerung.

Eventuelle gesundheitliche Vorteile

Obwohl der Genuss von Alkohol meistens mit gesundheitlich abträglichen Aspekten verbunden wird, kann man dem Gin nicht nur schlechtes für die Gesunheit nachsagen. Die nachfolgenden Tipps sind keine ärztlich abgesegneten Studien, sondern mehr als interessante Facts zu verstehen. Natürlich gilt hierbei, dass Gin immer in Moderation genossen werden sollte. Außerdem liegen die gesundheitlichen Vorteile eher in den beigemischten Kräutern und Gewürzen, welche ohne dem Alkohol klarerweise noch besser für deinen Körper wären.

Kalorien

Im Vergleich zu anderen alkoholischen Getränken zählt Gin zu den kalorienarmen Varianten. Er enhält im Schnitt pro 1 CL nur 23 Kalorien. 100 ml Bier als Vergleich hat ungefähr 43 kcal pro 100 g und Wein etwa 83 kcal pro 100g. Außerdem wird Gin gerne mit Tonic Water oder anderen, sehr wasserhaltigen Mischgetränken gemixt. Das wirkt der Dehydration entgegen, gegen die der Körper beim Alkoholgenuss ankämpfen muss.

Angenehm für Magen und Kreislauf

Vielleicht hast du schon einmal davon gehört, dass Gin bei Magenproblemen helfen sollte. Tatsächlich stellt sich nach dem leicht bitteren Nachgeschmack bei den meisten Menschen ein angenehmes Gefühl in der Magenregion ein. Vor allem dann, wenn man den Gin zwischen dem Konsum anderer alkoholhaltiger Getränke konsumiert, verspürt man diesen Effekt in der Regel relativ stark. Nicht nur der Magen, sondern auch der Kreislauf und andere Organe werden angeregt und können ein bekömmliches Gefühl hinterlassen. Sogar Übelkeit kann durch den Konsum von Gin unterdrückt werden. Ich würde sagen, bei dem nächsten Unwohlsein auf einer Party ist es auf jeden Fall einen Versuch wert!

Weitere Vorteile von Gin

Wacholderbeeren sollen das Immunsystem stärken. Das liegt an den sekundären Pflanzenstoffen, die in den Beeren enthalten sind. Zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen außerdem noch Antioxidantien, welche ebenfalls im Gin aufgrund der Kräuter und Gewürze enthalten sind. Diese gelten als Radikalfänger und verteidigen den Körper gegen oxidativen Stress zur Stärkung der Gesundheit.

Hilft Gin gegen Kopfschmerzen?

Diese Frage kann nicht pauschal mit Ja beantwortet werden, allerdings gibt es ein paar interessante Fakten zum Thema. Erstens wird beim Konsum von Gin meistens sehr viel Wasser mitgetrunken, da die Mischgetränke oft viel Wasser enthalten. Das hydriert den Körper und kann gegen Kopfschmerzen helfen. Da Alkohol den Körper dehydriert, kann das deinem Kater und deinem Kopfschmerz stark entgegenwirken. Mixt man seinen Gin mit Tonic, sollte man aber etwas aufpassen. Die Bitterstoffe im Tonic kommen vom sogenannten Chinin, dass für manche Menschen schlecht verträglich ist. In hohen Dosen kann es sogar als Nervengift tödlich wirken, allerdings ist das bei einem normalen Konsum unmöglich zu erreichen.

Außerdem greifen die meisten Menschen beim Gin Kauf eher zu den teureren Varianten, die sehr reinen und hochprozentigen Alkohol enthalten. Hohe Qualität des Alkohols wirkt bekanntlich einem Kater entgegen, oft wird gesagt, dass klarer Alkohol weniger oft einen Kater verursacht. Andere alkoholische Getränke sind oft voll mit Gärprodukten, die bei der Herstellung entstehen, aber vom Körper nicht besonders gut abgebaut werden.

Fazit:

Gin kann ein wundervolles Genussmittel sein und es bedarf keiner besonderen Kenntnisse, ihn richtig zu lagern oder anzurichten. Beachtest du die vorherigen Punkte, bist du auf der sicheren Seite und kannst deinen Gin mit vollem Aromaspektrum genießen. Gin ist zwar kein Heilmittel, allerdings bietet er im Vergleich zu anderen alkoholischen Getränken doch einige Vorteile. Auf jeden Fall kannst du gerne Mal ein Gläschen probieren, wenn du das nächste Mal Kopf- oder Magenschmerzen hast, vielleicht hilft es dir ja weiter!

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Wie lagert man Gin richtig?

Wie lagert man Gin richtig?

Wie kann man Gin richtig lagern? Gin ist mittlerweile immer mehr zum Kultgetränk avanciert. Er gehört dabei zu den klaren Spirituosen. Seine Erfindung geht auf einen holländischen Arzt zurück, welcher im 16. Jahrhundert den so genannten Genever herstellte. Hierbei handelte es sich um ein Destillat auf Wachholderbasis, welches ursprünglich einen medizinischen Zweck verfolgte. Doch auch der Geschmack überzeugte die Anwender. In der Folgezeit kam es zu einer größeren Verbreitung des Getränks. Es landete in England, wo es fortan als Gin bezeichnet wurde. Gin erhält man heute häufig mit diversen Aromastoffen versetzt. Jede Destillerie sitzt dabei auf ihre eigenen Geschmackskomponenten.

Der Geschmack

Typisch sind Geschmacksnuancen wie Koriander oder Wachholder. Im Laufe der Zeit haben sich unterschiedliche Sorten herausgebildet. Grundsätzlich gilt, dass die Basis des Gins ein natürlicher Alkohol sein muss. Hierbei muss es sich um so genannte Agraralkohol handeln. Die Aromatisierung des Gin erfolgt danach hauptsächlich durch die Zugabe verschiedene Pflanzen oder auch Früchte. Als Hauptzutat muss aber immer die Wachholderbeere beziehungsweise die Wachholderpflanze enthalten sein. Zudem dürfen nur natürliche Aromastoffe zugesetzt werden, so genannten Botanicals. Allerdings ist es nicht bei jeder Ginsorte erlaubt Botanicals hinzuzufügen. Je nach Sorte ist dies streng reguliert. Zuletzt muss auch der Wachholdergeschmack vorherrschen und der Alkoholgehalt bei mindestens 37,5 % liegen. Die unterschiedlichen Sorten werden bezeichnet als London Dry Gin, Dry Gin, Plymouth Gin, Old Tom Gin, New Western Dry Gin und Reserve Gin.

Den Unterschied

zwischen den einzelnen Sorten machen unter anderem die Botanicals aus. Hier verwendet man unter anderem

  • Wachholderbeeren
  • Zitrone oder Limette
  • Koriander
  • welche, Kümmel und Anis
  • Lakritz
  • Ingwer
  • diverse Pfeffersorten
  • Lavendel
  • Kardamom
  • Preiselbeeren
  • Rosmarin
  • oder Holunderblüten

Dies ist nur ein möglicher Auszug aus einer ganzen Reihe von Zutaten. Hinzu kommt auch die unterschiedliche Lagerung im Zuge der Herstellung. So wird der Reserve Gin beispielsweise in einem Holzfass gelagert. Auch hier gehen die Aromen in das Getränk über und verleihen ihm seine charakteristische, in diesem Fall holzige Note.

Gin kann sowohl pur als auch als Mix-Getränk verkostet werden. Ein Klassiker ist der Gin Tonic. Hier wird der Gin mit Tonic Water verfeinert. Vielfach wird noch eine Gurkenscheibe hinein gelegt oder auch ein Blättchen Minze. Ein Gin lässt sich aber auch mit diversen Früchten wie Limetten, Beeren oder Orangen verfeinern.

Wie kann man Gin richtig lagern?

Wer sich eine Flasche Gin kauft, der will diese in der Regel nicht in einem Zuge austrinken, sondern den Rest der Flasche gut lagern. Auch wer verschiedene Ginsorten sammelt, hat ein Interesse daran, zu wissen, wie die edlen Spirituosen richtig gelagert werden, damit sie möglichst lange genießbar bleiben und ihren einzigartigen Geschmack beibehalten. Grundsätzlich muss man wissen, dass der Gin aufgrund seines hohen Alkoholgehalts nicht schlecht werden Oder verderben kann. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass er mit der Zeit seinen Geschmack verändert und im Zweifel auch verschlechtert. Ginflaschen sollten daher zwar kühl, aber nicht zu kalt gelagert werden. Im Kühlschrank oder im Froster haben die Flaschen nichts zu suchen. Wird Gin zu kühl gelagert, verändern sich die Aromen. Dies gilt vor allem für die Facettenvielfalt. Gin ist dafür bekannt, sehr viele Geschmackskomponenten zu vereinen. Der Gin ist dafür bekannt, sehr viele Geschmackskomponenten zu vereinen. Ein typischer Beigeschmack der Botanicals tritt aber bei falscher Lagerung und zu niedrigen Raumtemperaturen in den Hintergrund und kann sich nicht mehr ausreichend entfalten. Besser ist es daher, wenn man seinen Gin eher kühl verkosten mag, einen Eiswürfel hinzu zu geben. Dies hat wiederum keine negativen Auswirkungen auf das Aroma. Insgesamt darf der Gin aber auch nicht zu warm gelagert werden. Auch dies würde die Aromen verfälschen. Temperaturen über 20° sind dabei besonders schädlich.

Das Fundament

Ist der Gin einer zu hohen Wärme ausgesetzt, so wird die Oxidation angeregt. Der Gin reagiert mit Sauerstoff, was dazu führt, dass auch hier die Aromastoffe abklingen. Gin büßt so an Geschmack ein. Der beste Ort um Gin zu lagern ist daher der Keller. Weiter müssen Ginflaschen eher dunkel lagern. Auch aus diesem Grund ist der Keller der richtige Ort. Es ist wichtig, die Flaschen vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Zwar hätte dies keinen negativen Einfluss auf den Geschmack, aber der Alkohol würde sich schneller verflüchtigen. Auch der Optik schadet zu viel Sonnenlicht, da hierdurch die Etiketten ausbleichen. Im Gegensatz zu Wein sollte man Ginflaschen immer in stehender Position lagern. Dies hat den Hintergrund, dass der Sauerstoff weniger Angriffsfläche hat, wenn der Flaschen kurz nach oben zeigt und nicht der Bauch. Durch die aufrechte Lagerung werden die Prozesse der Oxidation und auch der Verdunstung größtmöglich unterbunden. Ist eine Ginflasche bereits geöffnet worden, so muss diese zudem immer wieder gut verschlossen werden, damit möglichst keinen Sauerstoff in die Flasche gelangt.

Insgesamt ist Gin aber auch nicht unbegrenzt lange lagerfähig. Er verdirbt zwar nicht, aber die Aromen können sich stark verändern, so dass der Gin im schlimmsten Fall nicht mehr genießbar ist. Man rechnet mit einer durchschnittlichen Lagerzeit von sechs Monaten bis hin zu drei Jahren.

Tipp vom Profi

Für die richtige Lagerung einer besonders kostbaren Flasche gibt es noch einen Profitrick. Ist die Flasche bereits geöffnet worden, so nimmt man eine Glaskugel, welche zuvor entweder desinfiziert oder gründlich abgekocht wurde und gibt diese mit in die Flasche. Dies führt dazu, dass sich der Füllstand erhöht und der Gin wieder bis in den Flaschenhals reicht. Oxidationsprozesse haben somit weniger Angriffsfläche. Ein weiterer Tipp ist, einen Vakuumierer zu verwenden. Auch diesen verwendet man bei bereits geöffneten Flaschen. Er sorgt dafür, dass die Luft, die durch das Öffnen in die Flasche gelangt ist, wieder entzogen wird. Auch dies beugt einer Reaktion mit Sauerstoff innerhalb der Flasche vor und schützt so die Aromastoffe. Hat man schon eine größere Menge des Getränks aus der Flasche entnommen, so kann man den Rest natürlich auch in eine kleinere Flasche umfüllen um wieder ein möglichst großes Flaschenvolumen zu erreichen.

Fazit:

Wer Gin liebt, der möchte auch lange was von seinem Getränk haben. Die richtige lagern von Gin spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wenn man sich an die vorgenannten Regeln hält, dann kann man die Haltbarkeit des Gin größtmöglich verlängern und die wertvollen Aromastoffe erhalten.

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