Rezepte und Wissenswertes

Ahoi und herzlich willkommen an Bord des Seeräuber-Blogs!

Hier werdet ihr von unserer Crew auf eine spannende Reise mitgenommen, bei der wir euch nicht nur mit wissenswerten Informationen zu Gin, Rum, Brandy und Weinschorle versorgen werden, sondern auch in die Welt der Seeräuber eintauchen werden.

Lasst euch von der Vielfalt unserer Themen überraschen, denn wir möchten euch nicht nur tolle Cocktailrezepte vorstellen, sondern auch die Geschichten und Hintergründe rund um die Herstellung und Varianten der Getränke erzählen.

Doch das ist längst nicht alles, denn wir werden auch berühmte und weniger bekannte Seeräuber vorstellen und ihre Beweggründe für ihre Taten ergründen. Dabei werdet ihr feststellen, dass die Wahrheit oft irgendwo in der Mitte liegt und es nicht nur Schwarz oder Weiß gibt.

Auch die Philosophie und die Bedeutung von Sprichwörtern und Floskeln sollen nicht zu kurz kommen. Wir werden vergessenes Wissen und interessante Fragen zum Zusammenleben aufgreifen und für euch aufschreiben.

Ihr werdet feststellen, dass es bei uns nicht langweilig wird und ihr mit den Buttons die verschiedenen Themengebiete bequem sortieren könnt.

Also schnappt euch ein Glas eures Lieblingsgetränks und lasst euch von uns auf eine aufregende Reise entführen. Wir hoffen, dass ihr genauso viel Spaß beim Lesen habt, wie wir beim Schreiben!

Eure Seeräuberin und Seeräuber - Gina und Kai

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Baden-Württemberg zwischen Vergangenheit und Zukunft – Warum wir Steinbeis wieder brauchen

Gepostet am 08. November 2025

Baden-Württemberg zwischen Vergangenheit und Zukunft – Warum wir Steinbeis wieder brauchen

Wir reden viel über Transformation – aber zu oft aus bequemen Sesseln.

Gestern hat Tobias Vogt, Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, endlich ausgesprochen, was viele denken: Ohne Wirtschaft funktioniert gar nichts.

Aber Wirtschaft ist mehr als Zahlen – sie ist Haltung.

Ferdinand von Steinbeis und später Lothar Späth haben verstanden, dass Wohlstand dort entsteht, wo Wissen auf Handwerk trifft.

Heute brauchen wir wieder diesen Mut, diesen Machergeist – und weniger Podien voller Selbstdarsteller.

Warum Steinbeis aktueller ist als je zuvor – und warum auch Bubeck Teil dieser Geschichte ist, liest Du hier:

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Mehr Rugby in der Politik – die Bilder schärfen

Gepostet am 25. October 2025

Mehr Rugby in der Politik – die Bilder schärfen

Fußball liegt am Boden – Rugby steht auf.
Während unsere Politik Schwalben spielt, braucht das Land wieder echte Tackles: Haltung statt Heuchelei, Mut statt Moral-Theater.
Ein Aufruf, Regeln zu achten, Gegner zu respektieren und endlich wieder gemeinsam nach dem Spiel ein Bier zu trinken.

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Die Brandmauer und der Verlust der Mitte

Gepostet am 16. October 2025

Die Brandmauer und der Verlust der Mitte

Es gibt Momente, in denen man sich fragt, ob man mit seinem Denken allein steht.
Wenn man für dieses Land arbeitet, seine Kinder großzieht, Verantwortung trägt – und trotzdem das Gefühl hat, man müsse sich für Zusammenhalt entschuldigen.
Ich sehe es anders.

Wir brauchen wieder Menschen, die stolz auf ehrliche Arbeit sind.
Die wissen, dass Fleiß sich lohnen darf und dass Respekt nichts mit Unterwürfigkeit zu tun hat.
Ich habe das im Rugby gelernt: Kein Spieler gewinnt allein.
Wer nicht Teil der Mannschaft ist, spielt gegen sie.

Vielleicht ist das der Kern dessen, was mir wichtig ist – im Beruf, im Sport, im Denken:
Haltung zeigen, auch wenn der Wind von vorn kommt.
Denn nur wer gegen den Wind segelt, findet heraus, wie stark er wirklich ist.

(Auszug aus dem Buch „Sturm im Kopf – Kompass im Herzen“ von Kai Nagel.)

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Der Klassenraum, in dem wir leben: Warum die Mitte wieder sprechen muss

Gepostet am 29. August 2025

Der Klassenraum, in dem wir leben: Warum die Mitte wieder sprechen muss

Der Klassenraum, in dem wir leben.
Bulli (Lautstärke), Petzer (Denunziation), schwache/ideologische Lehrer – und eine Mitte, die arbeitet, aber schweigt. Kommt dir bekannt vor?

Meine These: Wir brauchen nicht mehr Dezibel, sondern mehr Verfahren.
Regeln vorher klären. Verstöße begründen. Einspruch ermöglichen.

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Der Hahn hinter den Fassaden

Gepostet am 26. August 2025

Der Hahn hinter den Fassaden

Florenz, im August. Die Luft steht. Selbst der Stein schwitzt. Menschen schieben sich wie eine träge Brandung durch die Gassen, Kameras im Anschlag, Augen auf die drei Sterne im Reiseführer gerichtet. Ich gehe mit und gleichzeitig gegen den Strom. Der Sturm im Kopf, der sonst in offenen Räumen lärmt, prallt hier an Mauern, die mehr gesehen haben, als meine Gedanken je denken können.

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Kulturelle Hegemonie: Was Antonio Gramsci uns heute noch lehrt

Gepostet am 22. August 2025

Kulturelle Hegemonie: Was Antonio Gramsci uns heute noch lehrt

Die leise Gewalt – kulturelle Hegemonie im Alltag

Es sind selten die lauten Schreie, die dich in einer Diskussion aus dem Tritt bringen. Viel häufiger ist es das leise, kaum merkliche Verschieben der Gesprächsgrenzen. Der Augenblick, in dem du noch mitten im Satz bist und plötzlich merkst, dass du gar nicht mehr auf der Sachebene diskutierst, sondern auf der Moralbank sitzt, während dein Gegenüber im Richterstuhl Platz genommen hat.

Neulich wieder: eine dieser Bekanntenrunden. Harmlos begonnen, mit einem kleinen Seitenhieb, dass ich durch ein Projekt Steuervorteile hätte nutzen können. „Nein, das ist privatwirtschaftlich“, erkläre ich, und noch bevor ich den Gedanken zu Ende bringe, steht die Wertschöpfungsfrage im Raum. Wertschöpfung, ein Begriff, den ich ernst nehme, weil ich weiß, wie hart sie ist. Weil ich sie seit Jahren nicht nur predige, sondern mit Lohnlisten, Investitionen und Risiko jeden Monat neu erarbeite.

Die Empörung kommt sofort, als ich den Ball zurückspiele: Ich sehe die Wertschöpfung in ihrer Arbeit nicht, ein bisschen Einzelhandel und Kunst. Ich gebe zu, ein wenig provokant, aber ich habe nicht angefangen. Die Reaktion folgt auf dem Fuß, da ist sie, diese Mischung aus beleidigter Miene und moralischem Überlegenheitsgestus. „Du fasst den Begriff viel zu eng“, bekomme ich zurück. Und ich weiß, dass die Debatte an diesem Punkt tot ist.

Denn jetzt beginnt das, was Antonio Gramsci vor hundert Jahren so präzise beschrieben hat: kulturelle Hegemonie. Die Macht, Diskurse so zu setzen, dass das „Normale“ nicht mehr hinterfragt wird. Die Fähigkeit, eigene Interessen als allgemeingültige Wahrheit zu verpacken. Im Kleinen bedeutet das: Wer es schafft, dich als unsensibel, engstirnig oder „zu wirtschaftsfixiert“ darzustellen, muss deine Argumente gar nicht mehr inhaltlich entkräften.

Es ist die sanfte Form der Herrschaft: kein Verbot, kein Schlagstock, kein „Du darfst das nicht sagen“. Stattdessen: „Du solltest das so nicht sehen.“ Und schon wird die Spielfeldmarkierung verschoben, zu ihren Gunsten.

Gesellschaftlich funktioniert das exakt gleich.

Wer heute in Talkshows, Kommentarspalten oder Social-Media-Debatten den moralischen Rahmen setzt, hat gewonnen, noch bevor das eigentliche Thema überhaupt verhandelt wird. Man muss nicht mehr begründen, warum etwas „gerecht“, „nachhaltig“ oder „solidarisch“ ist, man muss nur sicherstellen, dass jeder Widerspruch als unsolidarisch, unökologisch oder unsozial gilt.

Das Resultat: Die eigentliche Frage, etwa ob eine Maßnahme wirkt, ob sie finanzierbar ist, ob sie langfristig Sinn ergibt, wird nie beantwortet. Der Diskurs ist nicht totgeschlagen worden, er ist sanft erstickt worden.

Gramsci warnte davor, diese Form der Macht zu unterschätzen. Denn Zwang erkennt man, Zustimmung nicht. Wer zustimmt, ohne zu merken, dass er zustimmt, wird die Ketten nie sprengen. Das gilt im Parlament genauso wie beim Abendessen.

Das Heimtückische daran: Viele, die so argumentieren, halten sich selbst für die Unterdrückten. Sie sehen sich als kleine, mutige Stimmen gegen „die Mächtigen“. Doch sie reproduzieren unbewusst genau die Mechanismen, die sie einst vielleicht selbst gebremst haben: Moral als Waffe, Zustimmung als Herrschaft, Debatte als Inszenierung.

Und so kann es passieren, dass Menschen, die in ihrem Leben nie Verantwortung für ein Unternehmen, für Löhne, für echtes Risiko getragen haben, dir erklären, was Wertschöpfung ist und warum deine Sicht zu eng ist. Nicht, weil sie es wissen. Sondern weil das Diskursklima längst auf ihrer Seite steht.

Das ist die leise Gewalt. Und sie ist oft wirksamer als jede offene Konfrontation.

Von der Küchentisch-Debatte zur Weltbühne – Hegemonie als Werkzeug der Mächtigen

Das Muster, das mir bei einem Glas Wein in der Familie begegnet, ist kein Zufall. Es ist keine Laune des Augenblicks. Es ist dieselbe Mechanik, die seit Jahrhunderten Regierungen, Kirchen, Medienimperien und mittlerweile auch NGOs perfektionieren.

Die Kirche im Mittelalter beherrschte nicht nur durch ihre Bischöfe oder ihre bewaffneten Ritter. Sie herrschte, weil sie den Menschen beibrachte, was sie fürchteten und warum. Die Hölle war nicht einfach ein theologisches Konzept, sondern ein gesellschaftliches Disziplinierungsinstrument. Wer sich gegen die kirchliche Ordnung stellte, riskierte nicht nur irdische Strafe, sondern ewige Verdammnis. Das war Gramscis „Hegemonie“ in Reinform: Die Unterdrückten schützten selbst die Ordnung, die sie klein hielt, weil sie überzeugt waren, es sei zu ihrem eigenen Heil.

Die Industriellen des 19. Jahrhunderts brauchten nicht immer die Polizei, um Streiks zu brechen. Sie hatten Zeitungen, in denen Arbeiterführer als „Feinde des Fortschritts“ diffamiert wurden. Fortschritt bedeutete natürlich: Maschinen anschaffen, Arbeitszeiten verlängern, Löhne drücken, natürlich alles im Namen des „nationalen Wohlstands“. Das Narrativ war so geschickt gesetzt, dass viele Arbeiter glaubten, ihre Armut sei ein notwendiges Opfer für das Vaterland.

Moderne NGOs und Aktivisten setzen oft auf denselben psychologischen Hebel, nur mit anderen Schlagworten. Wer nicht sofort jede ihrer Forderungen unterschreibt, wird moralisch aussortiert: unsozial, unsolidarisch, klimaignorant. Das Entscheidende: Die moralische Aufladung verhindert eine inhaltliche Debatte. So kann man ganze Politikfelder dominieren, ohne je Mehrheiten überzeugen zu müssen, es reicht, die Meinungsgrenzen so zu verschieben, dass nur noch die eigene Position als „vertretbar“ gilt.

Das ist die Stärke kultureller Hegemonie: Sie arbeitet nicht mit der Axt, sondern mit dem feinen Stift, der die Landkarte des Sagbaren zeichnet. Wer den Rahmen festlegt, muss den Inhalt nicht mehr diskutieren

Warum das so gefährlich ist:

Zwang erzeugt Widerstand. Wer dir etwas verbietet, macht dich aufmerksam auf deine Unfreiheit. Aber Hegemonie lullt dich ein. Sie gibt dir das Gefühl, dass du frei denkst, obwohl deine Optionen längst vorselektiert wurden.

Gramsci wusste: Ein System, das seine Werte in die Köpfe pflanzt, überlebt selbst dann, wenn seine Institutionen wanken. Darum ist kulturelle Hegemonie mächtiger als jede Armee.

Und jetzt?

Wenn ich heute am Tisch sitze und mir erklären lasse, dass Einzelhandel und Kunst denselben Beitrag zur Wertschöpfung leisten wie Investitionen, Risiko und Produktion, weiß ich: Das ist nicht nur ein individuelles Missverständnis. Es ist der Alltagseffekt einer jahrzehntelangen Prägung. Es geht so weit, dass auch einmal eine Politikerin meinte, dass sie zur Wertschöpfung beiträgt, indem sie Brötchen für sich einkauft. Eine Gesellschaft, die gelernt hat, dass alles irgendwie gleichwertig ist, weil Unterschiede zu benennen „elitär“ klingt, verliert irgendwann den Blick dafür, wo Werte tatsächlich entstehen – und wer sie schafft.

Vielleicht ist das der Kern meiner Wut: Nicht, dass Menschen eine andere Meinung haben. Sondern, dass sie eine Denkarchitektur verteidigen, die sie selbst klein hält, und mich, der diese Architektur hinterfragt, als den Störenfried brandmarkt.

Das ist nicht einfach ein Freundeskreisproblem. Das ist der leise Herzschlag eines ganzen Systems.

Der Schlag in den Magen

Gramsci schrieb einmal, dass die wahre Schlacht nicht auf den Straßen gewonnen wird, sondern in den Köpfen, lange bevor der erste Stein fliegt. Wer dir die Begriffe gibt, in denen du denkst, der gibt dir auch die Grenzen, in denen du träumst.

Und genau das ist das Gemeinste an der kulturellen Hegemonie:

Sie nimmt dir nicht deine Stimme.

Sie bringt dich dazu, sie freiwillig zu senken.

Warum ein Marxist mir hilft, Linke zu kritisieren

Antonio Gramsci war Kommunist. Marxist durch und durch. Mitgründer der Kommunistischen Partei Italiens. Einer, den die heutige Linke als einen der ihren feiert. Und doch stütze ich mich hier auf ihn, nicht, um seine Ziele zu teilen, sondern um seine Werkzeuge zu nutzen.

Gramsci hat nicht nur eine Theorie für Linke geschrieben. Er hat ein Analyseinstrument geschaffen, das zeigt, wie Macht funktioniert, wenn sie nicht mit Knüppeln, sondern mit Zustimmung herrscht. Seine „kulturelle Hegemonie“ ist kein Parteibuch, sondern eine Landkarte der Machtmechanismen.

Wer diese Landkarte lesen kann, erkennt: Die Strategien, die einst konservative Eliten und Kirchen nutzten, um linke Bewegungen kleinzuhalten, werden heute von vielen linksliberalen Strömungen eingesetzt, um jede Kritik als moralisch illegitim darzustellen.

Ich drehe Gramscis Blickrichtung nicht um – ich halte nur denselben Spiegel in eine andere Richtung.

Denn Macht ist nie von Natur aus gut, nur weil sie „von meiner Seite“ kommt. Und wer wirklich frei denken will, muss auch den eigenen Verbündeten misstrauen, sobald sie beginnen, die Regeln des Sagbaren zu diktieren.

Wer war eigentlich Antonio Gramsci?

Hier ein kurzer Überblick zu ihm:

  • Geboren 1891 in Sardinien, gestorben 1937 in faschistischer Haft in Italien.
  • Mitbegründer der Kommunistischen Partei Italiens.
  • Wurde von Mussolinis Regime inhaftiert; viele seiner bekannten Gedanken stammen aus seinen „Gefängnisheften“.
  • Er hatte eine tiefe Skepsis gegenüber rein ökonomischen Erklärungen des Marxismus und entwickelte stattdessen das Konzept der kulturellen Hegemonie.

Weitere Informationen zu Antonio Gramsci auf Wikipedia

Zentrale Ideen Gramscis:

  • Kulturelle Hegemonie: Die herrschende Klasse bleibt nicht nur durch ökonomische Macht an der Spitze, sondern vor allem durch ihre Fähigkeit, gesellschaftliche Werte und Normen zu definieren. Sie formt den „gesunden Menschenverstand“ der Massen, sodass Unterdrückung gar nicht als solche erkannt wird.
  • Zivilgesellschaft vs. politische Gesellschaft: Er unterschied zwischen der „Zivilgesellschaft“ (Schulen, Kirchen, Medien – Orte der kulturellen Hegemonie) und der „politischen Gesellschaft“ (Staat, Polizei, Militär – Orte der Zwangsausübung).
  • Organischer Intellektueller: Gramsci forderte eine neue Form von Intellektuellen – Menschen, die aus der Arbeiterklasse stammen und nicht nur akademisch, sondern politisch und gesellschaftlich aktiv sind.

Einfluss und Bedeutung:

Gramsci ist bis heute in vielen Bereichen prägend:

  • Politische Theorie (besonders im linken Spektrum)
  • Soziologie und Medienwissenschaft
  • Kulturtheorie und Pädagogik

Sein Denken wurde später von Theoretikern wie Stuart Hall, Ernesto Laclau und Chantal Mouffe weiterentwickelt.

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Der Leuchtturm im Leben

Gepostet am 15. August 2025

Der Leuchtturm im Leben
Kleine Auszeit in Frankreich, Kompass richten und einfach mal sich den Wind um die Nase wehen lassen. Zeit zum Nachdenken hatten wir irgendwie doch wenig. Aber bei einem kleinen Ausflug zu einem Leuchtturm war dann doch so ein Moment da.

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Kuschelkissen-Republik – Wenn Selbstfürsorge zur Ausrede wird

Gepostet am 14. August 2025

Kuschelkissen-Republik – Wenn Selbstfürsorge zur Ausrede wird

Ich sitze in einem Wartezimmer, irgendwo zwischen Zimmerpflanze und Duftlampe. An der Wand hängt ein Poster: „Du bist dir selbst genug.“ Daneben, fast wie ein stilles Dementi, das Aushangblatt der Krankenkasse: Zahlungsziel 14 Tage. Das ist der Riss, durch den die Wahrheit hereinzieht. In den Spruchkalendern klingt Freiheit nach Vanille. In der Buchhaltung riecht sie nach Schweiß.

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Bestand oder Verbrauch? Warum die Erbschaftsdebatte an der falschen Stelle startet.

Gepostet am 13. August 2025

Bestand oder Verbrauch? Warum die Erbschaftsdebatte an der falschen Stelle startet.

Ich ringe seit Monaten mit dieser Erbschaftsdebatte. Für viele ist sie schnell erzählt: „Die Reichen zahlen zu wenig, deswegen haben sie so viel.“ Punkt. Klingt sauber, beruhigt den Puls, aber erklärt herzlich wenig. Es blendet aus, was wir mit Einkommen, Erbe und Eigenverantwortung in den letzten Jahrzehnten getan haben – oder nicht getan haben.

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Ikonen erkennen Ikonen: Churchill. Defender. Seeräuber.

Gepostet am 08. August 2025

Ikonen erkennen Ikonen: Churchill. Defender. Seeräuber.

Es gibt Maschinen, die man fährt – und Maschinen, die einen führen. Churchills Land Rover Series I gehört zur zweiten Sorte. Er riecht nach Öl, Erde und Sieg. Er ist nicht schön im Schaufenstersinn, sondern schön im Sinn von: funktioniert, wenn’s kracht. Genau dort fühlt sich der Seeräuber zuhause.

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Der Blog

Bubeck der älteste Hersteller von Hundenahrung

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Das Bild verweist auf den Artikel der meine Forderung aufstellt, mehr Rugby in der Politik

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Das Bild zeigt meinen Sturm im Kopf zu verschiedenen aktuellen Themen

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